Aufgaben der Schulkonferenz

  1. Die Schulkonferenz berät über die Bildungs- und Erziehungsarbeit der einzelnen Schule und entscheidet im Rahmen der Schulverfassung in folgenden Angelegenheiten, wobei die Entscheidungen zu den Ziffern 4, 5, 6, 10, 16 und 19 der Genehmigung des Schulträgers bedürfen:
    1. Empfehlungen zum Schulprogramm;
    2. Empfehlungen zu Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung;
    3. Grundsätze zur zeitlichen Koordination von Hausaufgaben und schriftlichen Leistungsüberprüfungen;
    4. Einrichtung zusätzlicher Lehrveranstaltungen, Arbeitsgemeinschaften und Betreuungsangebote;
    5. Änderung der Tagesstruktur;
    6. Organisation der Schuleingangsphase und der Schüleraufnahmeverfahren;
    7. Empfehlungen zur Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen;
    8. Empfehlungen an die Lehrerkonferenz zur Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens in Zeugnissen im Rahmen der Richtlinien des Schulträgers;
    9. Rahmenplanung (inklusive der anfallenden Kosten) von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts (u. a. Anzahl der Wandertage, Schulfahrten, Studienfahrten, Sozial- und Betriebspraktika, Projekttage und Projektwochen, Schulfeiern), diese steht unter einem grundsätzlichen Finanzierungsvorbehalt des Trägers;
    10. Grundsätze des Schüleraustausches, der internationalen Zusammenarbeit sowie Vereinbarungen und Ausgestaltung von Schulpartnerschaften;
    11. Rahmenplanung zur Beratung von Eltern und Schülern durch Lehrer und Erzieher, z.B. in Form von Lernentwicklungsgesprächen;
    12. Einführung von Streitschlichtungsmodellen;
    13. Festlegung der Lernmittel, die gegebenenfalls im Rahmen des Eigenanteils der Eltern zu
      beschaffen sind;
    14. Grundsätze für die Verteilung nicht zweckgebundener schulischer Haushaltsmittel;
    15. Auswahl des Anbieters für Mittags- und Pausenversorgung;
    16. Grundsätze für die Mitarbeit von Eltern und anderer Personen im Unterricht sowie im
      außerunterrichtlichen Bereich der Schule;
    17. Kooperation im Bildungs- und Erziehungsbereich mit anderen Schulen (sind dem Träger
      anzuzeigen);
    18. außerunterrichtliche Zusammenarbeit mit anderen Schulen, Verbänden und Organisationen
      sowie Einrichtungen, die mit Fragen der Berufsberatung, der Berufsbildung und der
      Berufspraktika befasst sind;
    19. Grundsätze der Zusammenarbeit mit Kirchgemeinden und anderen kirchlichen Einrichtungen;
    20. Zusammenarbeit mit den Trägern der Jugendhilfe und der Gesundheitsfürsorge, dem schulpsychologischen Dienst, Erziehungs- und Suchtberatungsstellen und der Verkehrswacht;
    21. Festlegung der allgemeinen Schuljahresplanung, einschließlich der beweglichen Ferientage;
    22. Empfehlungen zur Konzeption oder Änderung der Schul-, Hort- bzw. Hausordnung;
    23. die einheitliche Durchführung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften;
    24. die grundsätzliche Bereitschaft der Schule zur Beteiligung an Vergleichsarbeiten,
      Kompetenztests u. ä., Wettbewerben und Schulbefragungen.
  2. Der Schulträger kann der Schulkonferenz weitere Angelegenheiten aus der Bildungs- und
    Erziehungsarbeit der Schule zur Entscheidung übertragen.
  3. Die Schulkonferenz berät oder entscheidet nicht über Angelegenheiten, die einzelne Lehrer, Eltern,
    Schüler oder Angehörige des nicht lehrenden Personals persönlich betreffen.
  4. Der Schulleiter informiert die Mitglieder der Schulkonferenz sowie den Schulträger über Beratung und
    Beschlussfassung durch ein Protokoll.
    Dem Schulträger sind die Protokolle innerhalb von zwei Wochen nach der Sitzung zuzuleiten.
    Der Schulleiter achtet darauf, dass alle Beschlüsse der Schulkonferenz der Schulgemeinschaft zur
    Kenntnis gebracht werden.