2.5 Partizipation

Die Kinder sollen eigenständige Akteure und Mitbestimmende ihrer Umgebung und ihres Alltags sein. Die Pädagogen schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, die ein angstfreies Miteinander ermöglicht. Dies wird in Lerngruppengesprächen umgesetzt und ist zudem Voraussetzung für die gemeinsame Gestaltung von Kinderkonferenzen. Die Kinderkonferenz findet ca. alle sechs Wochen als feststehende Institution während der Hortzeit statt und wird grundsätzlich von den Kindern vorbereitet und geleitet.

Die Kinder führen einen eigenen Portfolioordner. Der Ordner wird u.a. mit Hilfe der ErzieherInnnen gestaltet. Fotos, eigene Werke, Fragebögen, Freundschaften, Kindermund, Ausflüge, Ferienerlebnisse und vieles mehr finden ihren Platz im Portfolio. Die Kinder sind stolz auf ihren Ordner.

Alle SchülerInnen haben die Möglichkeit, Ihre Schul- und Hortzeit (z.B. die Planung von Projekten, Ferieninhalten, die Erstellung des Vesperplanes) durch eigene Ideen mitzugestalten.

Das pädagogische Team unterstützt die Kinder, Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen zu formulieren bzw. aufzuschreiben. So werden zum Beispiel in festgelegten Abständen Kinderfragebögen zu bestimmten Themen angeboten. Die Kinder lernen dabei, einander zuzuhören, nach Lösungen von Problemen zu suchen und den Schul- und Hortalltag mitzugestalten. Ziel dieser Beteiligungsform ist es, mehr Übernahme von Selbstverantwortung, demokratischem Gruppenverhalten und sozialen Umgangsformen zu wecken.

Zur Partizipation finden sich in unserem QM-Handbuch weitere Erläuterungen.