Geistliche Grundsätze und Inhalte

Grundlage aller Pädagogik und Gemeinschaft ist die Bibel als das Wort Gottes.

Die Schulgemeinschaft vermittelt eine von Gott getragene Geborgenheit, in der sich die Kinder frei entwickeln, Glauben lebendig erfahren und sich damit kritisch auseinandersetzen können. Die Kinder werden mit der evangelischen und katholischen Konfession unter Beachtung der Gemeinsamkeiten und jeweiligen Unterschiede vertraut gemacht.

In der Begegnung von Glaube und Kultur sollen die Kinder befähigt werden, die religiöse Dimension der Lebenswirklichkeit zu erkennen. Dabei sollen sie in der geistigen Auseinandersetzung mit Wert- und Sinnfragen in Freiheit einen eigenen Lebensentwurf finden.

Die Beziehung aller zur Schulgemeinschaft gehörenden Personen zeichnet sich durch Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Eigenverantwortlichkeit und Verantwortungsbewusstsein aus. Sie orientiert sich dabei am biblischen Menschenbild, welches den Menschen realistisch mit seinen Stärken, Schwächen und Verfehlungen im Lichte der Vergebung Gottes sieht.

Einen Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen wie Gott ihn gemeint hat.
Dostojewski

Schulgottesdienste, Feste im Kirchenjahr, Andachten und Gebete sind feste Bestandteile des Schulalltages. Diese werden ökumenisch gestaltet.

Evangelischer und römisch-katholischer Religionsunterricht sind verpflichtender Bestandteil des Unterrichtsangebotes. Der Religionsunterricht wird entsprechend einer Vereinbarung der Bischöfe der Evangelischen Landeskirche Sachsen und des Bistums Dresden-Meißen in konfessioneller Kooperation, dass heißt von Lehrkräften beider Konfessionen in thematischer Absprache unterrichtet. Es werden die Inhalte der Lehrpläne für evangelische und katholische Religion an sächsischen Schulen vermittelt.

Wert- und Sinnfragen des Lebens und deren Beantwortung erstrecken sich auf alle Lehrinhalte der Schule.

Das Fach Ethik ist im Lehrplan der Schule nicht vorgesehen.