Konzeption

Stand Mai 2007

Einleitung

Die Christliche Schule Dresden-Zschachwitz versteht sich als eine interkonfessionelle Schule, die durch evangelisch-katholische Kooperation geprägt ist. Sie ist ein Lebens- und Erfahrungsraum für Kinder unterschiedlicher Herkunft unabhängig von einer Konfessionszugehörigkeit.

Sie ist ein Angebot an Eltern, die für ihre Kinder eine am christlichen Glauben orientierte Bildung und Erziehung wünschen.

Ziel der Schule ist es, die Kinder zur selbständigen und verantwortungsvollen Gestaltung ihres Lebens auf der Grundlage des christlichen Glaubens zu befähigen.

Abgeleitet aus den Worten des Evangeliums sehen wir die Kinder als gewollte und geliebte Geschöpfe Gottes. Ihnen möchten wir die Zukunft anvertrauen. Diese können sie aber nur dann gestalten, wenn sie sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten entwickeln. Bestandteil dieser Eigenverantwortlichkeit ist die Übernahme von Verantwortung für das eigene lebenslange Lernen. Grundlage für jede positive eigenverantwortliche Entwicklung bildet ein gesundes Selbstwertgefühl. Ziel unserer Schule ist es deshalb auch, jedes Kind in seiner unverwechselbaren Art anzunehmen, zu achten und auf seinem Weg in die Zukunft zu begleiten, ebenso wie wir uns als Christen von Christus angenommen wissen:

Nehmet einander an, gleich wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

Röm. 15,7

Rechtsgrundlage und Gründungsmotive

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Artikel 7 Absatz 4) ermöglicht die Errichtung von Schulen in freier Trägerschaft. Die rechtliche Basis bildet das Gesetz über Schulen in freier Trägerschaft des Freistaates Sachsen vom 4.2.1992, rechtsbereinigt mit Stand vom 1. Januar 2007.

Aus dem Grundrecht der Privatschulfreiheit folgt die Verpflichtung des Staates, den Bestand der Schule wirtschaftlich zu gewährleisten.

Die Christliche Schule Dresden-Zschachwitz stellt mit ihren besonderen Formen der Erziehung und des Unterrichts eine Bereicherung und Ergänzung der Schullandschaft des Freistaates Sachsen dar.

Im August 2004 nahm die Christliche Schule Dresden-Zschachwitz mit einer Grundschule ihren Schulbetrieb auf. Im Schuljahr 2007/08 werden 150 Schülerinnen und Schüler diese Grundschule besuchen. Im Februar 2007 erhielt die Grundschule nach zweieinhalb Jahren erfolgreichen Bestehens die staatliche Anerkennung als Ersatzschule.

Am Ende des Schuljahres 2006/07 werden erstmals 26 Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse die Schule verlassen. Diese Kinder haben das Lernen gelernt. Sie haben ein hohes Leistungsniveau erreicht und überzeugen mit einer überaus selbstständigen Arbeitsweise. Dank der guten Arbeit der Grundschullehrerinnen verfügen die Schüler fast ausnahmslos über die Fähigkeit, sich Wissen selbstständig anzueignen und in Verbindung mit vorhandenem Wissen zu setzen. Ebenso können sie dieses Wissen präsentieren und es so auch ihren Mitschülern übermitteln. Alle Kinder verfügen über hohe soziale Kompetenzen. Die Jungen und Mädchen erheben den Anspruch, in ihrer unverwechselbaren Art angenommen zu werden und verfügen über ein gesundes Selbstwertgefühl.

Eine Besonderheit der Grundschule stellt die Arbeit in konfessioneller Kooperation dar. In dem Zusammenwirken der evangelischen Stephanusgemeinde und der katholischen Gemeinde Heilige Familie bei der Gestaltung der Gottesdienste, Andachten und der Unterstützung des Religionsunterrichtes liegt ein großer Reichtum der Schule.

Um diese genannten positiven Entwicklungen nicht mit der Grundschulzeit zu beenden, sondern diese auch in beiden weiterführenden Schularten fortzusetzen, errichtet der Christliche Schulverein Zschachwitz e.V. zum Schuljahr 2007/08 eine Mittelschule und ein Gymnasium. Mit dem parallelen Aufbau von Mittelschule und Gymnasium und vielfältigen Verknüpfungen beider Schularten im pädagogischen und sozialen Bereich wird eine möglichst hohe Durchlässigkeit zur Mittelschule bzw. zum Gymnasium hin gewährleistet.

Beide weiterführenden Schulen bieten auch neuen Kindern die Möglichkeit, sich den positiven Entwicklungen anzuschließen.

Die Christliche Schule Dresden-Zschachwitz wird mit der Erziehung in einer starken, von der Liebe Gottes getragenen Gemeinschaft, in der das Kind unabhängig von seinen Leistungen geachtet und angenommen ist, Werte und Orientierung vermitteln.

Die Wissensvermittlung wird durch eine ganzheitlich geprägte christliche Erziehung mit der gleichberechtigten Förderung von Denken, Fühlen und Handeln erweitert.

Mit der Gestaltung eines schülerorientierten Unterrichts stärkt die Christliche Schule Dresden-Zschachwitz die Selbsttätigkeit und das Selbstvertrauen der Kinder sowie das Lernen in fächerübergreifenden Zusammenhängen.

Bildungs-und Erziehungsziele

Das Kind steht als gewolltes und geliebtes Geschöpf Gottes mit seinen Fähigkeiten, Interessen, Neigungen und dem sozialen Umfeld im Mittelpunkt. Ziel ist dabei die ganzheitliche, freie Entfaltung des Kindes zu einem lebenstüchtigen und lebensfrohen Menschen.

Für das Erreichen dieser Zielsetzung bedarf es der Entwicklung von Schlüsselkompetenzen wie:

  • Fächerübergreifendes Wissen und Fähigkeit des ganzheitlichen und vernetzenden Denkens
  • Sicherer Umgang mit der Muttersprache, Beherrschen der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen
  • Fähigkeit zum Umgang mit Lerntechniken für selbsttätiges Lernen
  • Selbständiges und eigenverantwortliches Handeln und Lernen
  • Verantwortlicher Umgang mit der Schöpfung
  • Gesundes Selbstbewusstsein in der Abgrenzung gegenüber Rauchen, Alkohol und Drogen
  • Fähigkeit eigene Talente und Grenzen zu erkennen
  • Fähigkeit zur Kommunikation, Zusammenarbeit und Konfliktbewältigung
  • Mitmenschlichkeit, Geschwisterlichkeit, Nächstenliebe
  • Fähigkeit zum Dienst in Familie und Beruf sowie zu sozialer Verantwortung in der Gesellschaft
  • Kreativität und handwerkliches Geschick
  • Fähigkeit zu Besinnung und Stille

Der Lernprozess muss sich dabei erfahrungs-, handlungs- und umweltorientiert mit allen Sinnen vollziehen.

Die Kinder werden ausgehend von ihren individuellen Fähigkeiten zum Erreichen höchstmöglicher Leistungen motiviert.

Die Kinder werden bewusst in ihrer Unterschiedlichkeit gefördert und zu einem offenen, toleranten Umgang mit anderen befähigt.

Besonders unter diesem Aspekt ist die Integration von behinderten Kindern wichtiger Bestandteil der Schule. Der Schulträger bemüht sich, die entsprechenden sächlichen und personellen Voraussetzungen für die Integration behinderter Kinder zu schaffen.

Geistliche Grundsätze und Inhalte

Grundlage aller Pädagogik und Gemeinschaft ist die Bibel als das Wort Gottes.

Die Schulgemeinschaft vermittelt eine von Gott getragene Geborgenheit, in der sich die Kinder frei entwickeln, Glauben lebendig erfahren und sich damit kritisch auseinandersetzen können. Die Kinder werden mit der evangelischen und katholischen Konfession unter Beachtung der Gemeinsamkeiten und jeweiligen Unterschiede vertraut gemacht.

In der Begegnung von Glaube und Kultur sollen die Kinder befähigt werden, die religiöse Dimension der Lebenswirklichkeit zu erkennen. Dabei sollen sie in der geistigen Auseinandersetzung mit Wert- und Sinnfragen in Freiheit einen eigenen Lebensentwurf finden.

Die Beziehung aller zur Schulgemeinschaft gehörenden Personen zeichnet sich durch Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Eigenverantwortlichkeit und Verantwortungsbewusstsein aus. Sie orientiert sich dabei am biblischen Menschenbild, welches den Menschen realistisch mit seinen Stärken, Schwächen und Verfehlungen im Lichte der Vergebung Gottes sieht.

Einen Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen wie Gott ihn gemeint hat.

Dostojewski

Schulgottesdienste, Feste im Kirchenjahr, Andachten und Gebete sind feste Bestandteile des Schulalltages. Diese werden ökumenisch gestaltet.

Evangelischer und römisch-katholischer Religionsunterricht sind verpflichtender Bestandteil des Unterrichtsangebotes. Der Religionsunterricht wird entsprechend einer Vereinbarung der Bischöfe der Evangelischen Landeskirche Sachsen und des Bistums Dresden-Meißen in konfessioneller Kooperation, dass heißt von Lehrkräften beider Konfessionen in thematischer Absprache unterrichtet. Es werden die Inhalte der Lehrpläne für evangelische und katholische Religion an sächsischen Schulen vermittelt.

Wert- und Sinnfragen des Lebens und deren Beantwortung erstrecken sich auf alle Lehrinhalte der Schule.

Das Fach Ethik ist im Lehrplan der Schule nicht vorgesehen.

Methoden und Inhalte

Das Lernen nimmt den zentralen Platz der Schule ein. Lehr- und Lernmethoden müssen die Freude und die Motivation der Kinder am Lernen fördern. Sie sollen von dem augenblicklichen Wissen und Können und den Erfahrungen des Kindes ausgehen und so selbsttätiges Lernen ermöglichen.

Grundlage hinsichtlich der Lernziele und -inhalte bildet der sächsische Lehrplan für Mittelschulen/Gymnasien. Die Fächer und deren zeitliche Anteile entsprechen denen der Stundentafel für die Mittelschule / das Gymnasium in Sachsen. Das Fach Ethik wird nicht unterrichtet.

Folgende Methoden werden zur Erweiterung und Ergänzung des lehrerzentrierten Fachunterrichtes eingesetzt:

Der Morgenkreis, der in der Regel einmal wöchentlich stattfindet, umfasst Sinnesübungen, Partnerübungen, Übungen zur Stille, Meditation, Diskussion ethischer Fragen, Möglichkeiten der Selbstdarstellung, Diskussion außerunterrichtlicher Themen u.v.a.m. Sammlung und Konzentration schaffen eine für Erziehung und Unterricht sowie für den Umgang miteinander förderliche Atmosphäre. Der Morgenkreis schafft Raum für personale Begegnung und die Zeit für das Wachsen von Beziehungen.

Ein Teil der Unterrichtszeit steht den Schülern zur Freiarbeit zur Verfügung. Die Freiarbeit stellt die Individualität und Personalität des einzelnen Schülers in die Mitte des pädagogischen Bemühens und führt ihn zu eigenverantwortlichem Arbeiten und Handeln. Die Schüler können mit der Arbeitsweise in der Freiarbeit Lebensgestaltung in Freiheit und Verantwortung einüben. Stille ist dabei eine grundlegende Voraussetzung. In der Freiarbeitszeit sind dem Schüler die Wahl des Arbeitsthemas, die Arbeits- und Zeiteinteilung, die Wahl der Partner und des Arbeitsplatzes frei gestellt. Die Lernumgebung ist durch geeignetes Selbstbildungsmaterial aus allen Unterrichtsbereichen vorbereitet. Angestrebt ist, die Freiarbeitszeit überwiegend mit zwei Fachlehrern aus unterschiedlichen Fachbereichen zu besetzen, die die Schüler an die Materialien heranführen, sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben begleiten und beraten und die Arbeitsergebnisse auf das Lernziel orientiert kontrollieren. Individuelle Lernpläne (Tages- oder Wochenpläne) unterstützen diese Arbeitsform. Die Freiarbeit dient einerseits der Übung und Festigung von Lerninhalten anhand von Lernmaterialien und Arbeitsblättern mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Andererseits sollen die Schüler zunehmend Themenfelder selbstständig erschließen und strukturieren. In der Freiarbeitszeit wird insbesondere auch die individuelle am Leistungsstand orientierte Förderung umgesetzt. Die laut Stundentafel vorgesehene Zeit für den Förderunterricht fließt in die Freiarbeit ein.

Lehrinhalte verschiedener Fächer, die thematisch eine Einheit bilden werden unter Berücksichtigung der fachspezifischen Didaktik vernetzt unterrichtet. Je nach Thema können dabei unterschiedliche Fächer in die Vernetzung einbezogen sein. Der vernetzte Unterricht dient dem Erlangen von fächerübergreifendem Wissen und dem ganzheitlichen und vernetzenden Denken in komplexen Zusammenhängen.

Der Unterricht der einzelnen Fächer wird überwiegend im Block von 90 Minuten gehalten. Der Blockunterricht schafft Kindern und Pädagogen Zeit und Raum für Projekt- und Werkstattlernen.

Epochenunterricht: Die Fächer TC, Biologie, Geschichte, Geografie und ab der 6. Klasse Physik werden in den Klassenstufen 5 und 6 in Epochen unterrichtet. Das bedeutet, dass über mehrere Wochen hinweg ein Fach ohne Unterbrechung schwerpunktmäßig unterrichtet wird. Dadurch ist es möglich, Themenschwerpunkte komplex zu behandeln und auch leichter mit weiteren Fächern zu vernetzen.

Leistungsbewertung

Leistungsbewertung setzt eine gründliche und umfassende Leistungsermittlung voraus. Sie bewertet den individuellen Grad der erbrachten Leistung für unterschiedliche mündliche, schriftliche und praktische Leistungen im Unterrichtsprozess und stabilisiert und motiviert den Leistungswillen des Kindes.

Dabei unterscheiden wir:

  • Produktorientierte Leistungsermittlung zum Erfassen des erreichten Leistungsstandes am Ende eines Lernabschnittes
  • Prozessorientierte Leistungsermittlung zum Verfolgen des individuellen Lernweges, des Arbeitsverhaltens und der persönlichen Lernfortschritte des Kindes

Die Anforderungen des Sächsischen Lehrplans und der Bildungsstandards bezüglich des Umfangs sowie der selbsttätigen und richtigen Anwendung der erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten bilden bei der Leistungsbewertung die sachliche Bezugsnorm.

Die Leistungsbewertung erfolgt durch Zensuren und Ziffernzeugnisse. Zusätzlich zur jeweiligen Zensur wird den Kindern der prozentuale Anteil der erreichten Leistung verdeutlicht. Dadurch wird auch die Leistungsentwicklung innerhalb einer Zensurenspanne dargestellt. Richtlinien für Bewertung und Zensierung werden in Anlehnung an die Vorgaben des Sächsischen Staatsinstitutes für Bildung und Schulentwicklung (Comenius-Institut) in der Gesamtlehrerversammlung erstellt.

Methoden zur Durchlässigkeit zum Gymnasium / zur Mittelschule

Unter Berücksichtigung der sehr frühen Differenzierung der Kinder in die verschiedenen Schularten und des nicht eindeutigen Leistungsstandes eines Teil der Kinder zu Beginn der 5. Klasse schafft die Schule Möglichkeiten, den Wechsel in das Gymnasium / die Mittelschule zu erleichtern.

Dies wird einerseits durch einen schulartübergreifenden Lehrereinsatz insbesondere in den Klassenstufen 5 und 6 erreicht. In der Freiarbeitszeit steht den Schülern auch das Lernmaterial des Gymnasiums / der Mittelschule zur Verfügung. Im Rahmen der individuellen Förderung werden die notwendigen Lerninhalte des Gymnasiums / der Mittelschule vermittelt, wenn ein Schulartwechsel möglich erscheint.

Mittelschule: Die Kinder, für die ein Wechsel an das Gymnasium möglich erscheint, nehmen ab der 6. Klasse am Unterricht der 2. Fremdsprache teil, die auch an der Mittelschule ab der 7. Klasse als 2. Fremdsprache weitergeführt wird.

Die zweite Fremdsprache wird ab der 6. Klasse unterrichtet und dabei eine Fremdsprache für Mittelschule und Gymnasium gleich gewählt.

In projektorientierten Unterrichtsabschnitten, Unterrichtsabschnitten in Freiarbeit und in Ganztagsangeboten wird teilweise oder vollständig schulartübergreifend gearbeitet, um vielfältige soziale Kontakte der Schüler zu ermöglichen.

Lehrer

Das Bildungs- und Erziehungsziel und die Methodik der Schule stellen hohe Anforderungen an die persönliche, fachliche und soziale Kompetenz der Lehrer und Erzieher. Sie sind Bezugspersonen der Kinder und Eltern und prägen mit ihrer Persönlichkeit entscheidend die christliche Gemeinschaft der Schule.

Die Lehrer und Erzieher sollen deshalb neben dem Nachweis des erforderlichen staatlichen Abschlusses:

  • Mitglied einer Kirche, Gemeinde oder christlichen Gemeinschaft innerhalb der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen oder der Evangelischen Allianz Deutschland sein und aktiv am Leben dieser Gemeinde/Gemeinschaft teilnehmen,
  • Erfahrung in der Umsetzung reformpädagogischer Methoden haben bzw. bereit sein, sich diese anzueignen
  • Bereit sein, sich mit dem eigenen Denken und Handeln kreativ und kritisch auseinander zu setzen
  • Christliche Wertmaßstäbe glaubhaft vorleben

Zur Weiterentwicklung pädagogischer Fähigkeiten der Lehrer und Erzieher werden Fortbildungsveranstaltungen der örtlichen und regionalen Fortbildungsträger, Hospitationen und interne Fortbildungsveranstaltungen mit geladenen Referenten genutzt.

Die Lehrer und Erzieher können vom Schulträger erwarten,

  • dass ihnen ausreichend Möglichkeiten der Weiterbildung in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht gewährt werden
  • dass ihnen mit Offenheit, Vertrauen und Verständnis begegnet wird
  • dass sie die Freiheit zur kreativen Unterrichtsgestaltung haben, um neue pädagogische Erkenntnisse und Ideen im Sinne der Konzeption umzusetzen


Eltern

Die Eltern stellen eine wichtige Säule der Schulgemeinschaft dar. Eine enge Zusammenarbeit mit ihnen ist die Voraussetzung für das Erreichen der Bildungs- und Erziehungsziele der Schule.

Regelmäßige Gesprächsangebote in Form von Elternabenden und Sprechstunden geben den Eltern die Möglichkeit, sich über den Schulalltag und über die individuellen Lernergebnisse ihres Kindes zu informieren. Darüber hinaus können sich Eltern aktiv an der Unterrichtsgestaltung beteiligen.

Die Schule möchte die Eltern bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrages unterstützen und mit ihnen eine Erziehungsgemeinschaft bilden.

Zur Umsetzung der Methodik ist die aktive Mitarbeit der Eltern (und Großeltern) unentbehrlich. Dies gilt insbesondere für kreative Unterrichtsabschnitte, die Vorbereitung und Durchführung von Projekten, Festen, Wanderungen, Klassenfahrten und Arbeitsgemeinschaften.

Mit der Mitgliedschaft im Trägerverein der Schule können die Eltern auf organisatorische, finanzielle und konzeptionelle Belange der Schule Einfluss nehmen. Die weitere Beteiligung an Entscheidungsgremien des Schulträgers regelt die Satzung des Trägervereins.

Bei Aufnahme des Kindes in die Schule ist die Mitgliedschaft wenigstens eines Elternteiles im Trägerverein der Schule verpflichtend.

Die unmittelbare Mitwirkung der Eltern in der Schule wird über die Elternvertretung gewährleistet.

Kirchengemeinden

Die lebendige Ökumene der evangelischen Stephanusgemeinde und der katholischen Gemeinde ?Heilige Familie? stellt die Grundlage für die Tragfähigkeit und die Umsetzung des Schulkonzeptes dar.

Die enge Zusammenarbeit der Schule mit den Kirchgemeinden vor Ort bei der Gestaltung von Projektarbeit, von einzelnen Unterrichtsabschnitten (z.B. des Religions­unterrichtes), von Festen und Elementen der Nachmittagsbetreuung wird sowohl das schulische als auch das Gemeindeleben bereichern.

Rahmenbedingungen

Träger der Schule ist der Christliche Schulverein Zschachwitz e.V. Er trifft die grundsätzlichen Entscheidungen für die Verwirklichung der Zielsetzung der Schule.

Die Regelungen zu Aufnahme, Versetzung und Schulartenwechsel von Schülern entsprechen denen öffentlicher Schulen des Freistaates Sachsen.

Der Unterricht erfolgt in erster Linie im Klassenverband. Für die Formen des offenen Unterrichts, den Sprachunterricht und im Profilunterricht werden Gruppen gebildet. Die Klassen- und Gruppengröße wird dabei mit dem Ziel einer höchstmöglichen Qualität des Unterrichts bestimmt.

Für die unterrichtsfreie Zeit gilt die von der Kultusministerkonferenz festgelegte Ferienregelung für den Freistaat Sachsen.

Es besteht Schulbuchfreiheit.

In der Mittelschule können der Hauptschulabschluss, der qualifizierte Hauptschulabschluss und der Realschulabschluss erworben werden. Die Regelungen für die entsprechenden Prüfungen und besonderen Leistungsfeststellungen entsprechen denen der Verordnung des Kultusministeriums über Mittelschulen und deren Abschlussprüfungen im Freistaat Sachsen in der jeweils gültigen Fassung.

Es werden keine Hauptschulklassen gebildet. Die Differenzierung für die Schüler, die nach ihrem Leistungsstand Hauptschülern entsprechen, erfolgt innerhalb der Klasse bzw. Gruppe.

Das Gymnasium schließt mit dem Abitur ab.

Im Gymnasium werden folgende Profile angeboten:

  • naturwissenschaftliches
  • künstlerisches
  • sprachliches
  • wirtschaftswissenschaftliches.

In der Mittelschule werden Neigungs- und Vertiefungskurse in den Bereichen Naturwissenschaft/Technik/Informatik, Kunst und Musik, Soziales und zweite Fremdsprache angeboten.

Sprachen: Im Gymnasium wird ab der 6. Klasse als zweite Fremdsprache wahlweise Latein oder Spanisch angeboten. Im sprachlichen Profil kann ab der 8. Klasse Französisch oder Spanisch (je nach Wahl der zweiten Fremdsprache) gewählt werden.

In der Mittelschule wird ab der 6. Klasse für Kinder, die eine zweite Fremdsprache abschlussorientiert wählen oder möglicherweise noch auf das Gymnasium wechseln können, als zweite Fremdsprache Spanisch unterrichtet.

Mittelschule und Gymnasium werden als Ganztagsschule in offener Form betrieben. Neben einer zusätzlichen betreuten Lern- und Hausaufgabenzeit werden Arbeitsgemeinschaften aus den Bereichen Musik, Kunst, Theater, Handwerk, Medien, Sprachen, Naturwissenschaft und Sport angeboten.

Die Christliche Schule Dresden ist eine rauch- und drogenfreie Schule. Bei Verstößen hält sich die Schule disziplinarische Maßnahmen vor.

Dresden, den 02.05.2007 (beschlossen durch den Verwaltungsrat des Christlichen Schulvereins Zschachwitz e.V.)

Impressum

Christlicher Schulverein Zschachwitz e.V.
Die Gemeinnützigkeit wurde mit Bescheid vom 20.04.2004 anerkannt.
Steuernummer: 201/140/19314

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