Das Klimajahr der CSD

"Ändere nicht das Klima – Ändere Dich!"

 

Wir nahmen im September 2015 bei dem internationalen Jugendforum „Der Planet in Deinen Händen“ des Deutsch-Französischen Jugendwerks teil. Dort wurden zehn Forderungen erarbeitet, welche von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Regierungsvertretern beim UN-Klimagipfel in Paris (Dez. 2015) übergeben wurden. Diese internationale und interkulturelle Zusammenarbeit und die vielfältigen Erlebnisse führten zu einer so großen Motivation, dass daraus sehr viele verschiedene und interessante Klimaprojekte entstanden. Und bei all dem Interesse und den vielen tollen Aktionen ist die Idee entstanden, ein eigenes „Klimajahr“ für 2017 auszurufen.

Wir wollen zusammen mit unseren Mitschülerinnen und Mitschülern Fragen stellen, das Klima besser verstehen, die Auswirkungen des Klimawandels analysieren, Ursachen und Lösungsansätze diskutieren und vor allem SELBST AKTIV werden!

 

Unser KLIMAJAHR im Überblick:

Unser Anliegen ist es, unter unserem Motto „Ändere nicht das Klima – Ändere Dich!“ den Klimawandel und den Klimaschutz weiter zu thematisieren, unsere Mitschülerinnen und Mitschüler zu sensibilisieren und uns aktiv für den Klimaschutz einzusetzen. Dabei wollen wir Projekte zum Thema weiterführen und neue initiieren, wie z.B.:

 

- Podiumsdiskussionen zu verschiedenen Klimathemen in der Aula für die Jahrgangsstufen acht bis zwölf (mit verschiedenen Gästen: z.B. Klimaexperten, Politiker, Wissenschaftler, Ökonomen, Aktivisten) zu verschiedenen Themen: wie z.B. Klimawandel/ Klimaschutz/ Ernährung/ Landwirtschaft/ Erneuerbare Energien/ Energieverbrauch/ Nachhaltigkeit/ Ressourcen-Bewusstsein 

- Filmvorführungen mit Auswertungsrunden, z.B. Kinoabend mit Diskussionsrunde zum prämierten Kinofilm „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ 

- Klimaausstellung: 12 Infotafeln wurden in der Aula angebracht, die das gesamte Themenfeld grundlegend darstellen: Klima – was ist das; Klimawandel  – Ursachen; weltweite Übersichten und Statistiken; Folgen des Klimawandels; mögliche Lösungsansätze.

- Flash-Mob-Aktionen in verschiedenen Klassen und Fächern (Geografie/ GRW/ Biologie) organisieren – wie z.B. die Kunstaktion in der Dresdner Innenstadt: Todesanzeigen  auf  dem  Asphalt  erstellen  –  als  Symbol  für  den  drohenden Untergang einiger Inselbereiche durch die Klimaerwärmung 

- Teilnahme zusammen mit dem Rasselbande e.V. an der Klimawoche im September 2016 in Hamburg (Klimaexperimente vorbereiten und mit Kindern und Jugendlichen durchführen; Klimaziele der Bundesrepublik analysieren, diskutieren und reflektieren) 

- Teilnahme am Sächsischen Klimakongress (eigene Projekte vorstellen und mit Wissenschaftlern und Politikern über aktuelle Entwicklungen diskutieren) 

- Teilnahme am COY 12 sowie am COP 22/ UN-Klimagipfel in Marokko mit Pflanzungs-Aktionen zusammen mit der regionalen Bevölkerung (Abschluss des internationalen DFJW-Projektes  „Der Planet in unseren Händen“) 

- weitere Sensibilisierung und direkte Bewusstmachung bei allen Schülerinnen und Schülern durch: Motto-Tage/ Motto-Wochen zu verschiedenen Themen: 

 

  • Einen Tag/ Woche ohne Wurst/ Fleisch 
  • Einen Tag ohne extra Licht 
  • Einen Tag ohne Auto (Anreise zur Schule) 
  • Einen Tag ohne Kopien 
  • Einen Tag bewusst einkaufen 
  • Einen Tag ohne Verpackungen
  • Einen Tag ohne elektrische Geräte 
  • Einen Tag ohne …….. (?!) 

 

(jeweils mit Informationsveranstaltungen verknüpft) 

- Befragungen der Schülerinnen und Schüler über ihr Wissen und ihren Verbrauch/ Verhalten auf verschiedene Klimathemen bezogen  – mit Analyse und Auswertung und daraus erarbeitete Lösungsansätze für einen bewussteren Umgang mit Energie/ Ressourcen/ Müll im Schulalltag 

- Schulwettbewerb:  „Die ökologischste/ sparsamste/ bewussteste Klasse“  

(mit verschiedenen Kriterien – auf der Grundlage der Motto-Tage) 

- Jahrgangsprojekt in der 8. Klasse (Profilunterricht in allen Profilfächern (Kunst/ Musik/ Naturwissenschaft) wird das Hauptthema „Klima“ behandelt  –  daraus entstanden weitere neue Aktionen: z.B. Infofilme; Modelle; ein Theaterstück zum Thema; eine Modenschau aus Müll-Kleidung; eine Performance-Kunstaktion: wie viel Müll produziere ich in einer Woche?; den Schulgarten neu aufbauen und nachhaltig gestalten: z.B. Hochbeete bauen mit der angestrebten Entwicklung eigener Permakulturen) 

- Ausflüge zu lokalen Betrieben/ Verbänden, die im Rahmen nachhaltiger Konzepte interessant sind

- Müllanalyse der Schule – welchen Müll produziere ich/ wie viel und was passiert damit?

- Zusätzlich gibt es verschiedene Informations-veranstaltungen bzw. eine Informationswand im Aulabereich, wo z.B. aktuelle Infos zum Thema und Entwicklungen wie z.B. zum internationalen Klimaabkommen präsentiert werden 

 

Unser Ziel: 

Wir haben im vergangen Jahr so viele überraschende Fakten über den Klimawandel und seine Folgen gelernt, dass wir unseren Mitschülerinnen und Mitschülern nicht nur davon erzählen wollen, sondern etwas verändern möchten – vorrangig uns selbst – unser Bewusstsein und unser Handeln.

Und abschließend wünschen wir uns eine Etablierung nachhaltiger Strukturen wie z.B. regelmäßige Diskussionsrunden, Infobereiche/ Infoveranstaltungen, Klimaprojekte in den Profilfächern, Kunstaktionen und Mottotage, die im Schulalltag auch in den kommenden Jahren verankert bleiben.