Schulprogramm der CSD - Projektbeschreibung 2011/12

Antworten auf vier zentrale Fragen zum Schulprogramm

Wozu im Jahre 7 der CSD ein Schulprogramm?

In der Erarbeitung des Schulprogramms sehen wir eine der zentralen Aufgaben für das Schuljahr 2011/12.

Dieses wird auf der elementaren Konzeption (Mai 2007) unserer Schulen basieren, sich an ihren Visionen und ihrem Leitbildcharakter orientieren. Zugleich wird es - im Sinne einer Selbstreflexion - die zahlreichen fruchtbaren Ergebnisse konzeptioneller Arbeit aus den vergangenen Jahren, entstanden im Rahmen des Konzeptionskreises, der jährlichen Klausurtagungen sowie des alltäglichen Schullebens in Grund- und Weiterführender Schule, integrieren sowie - in seiner Ausrichtung auf die kommenden 3-5 Jahre - mittel- bis langfristige Ziele der künftigen Schulentwicklung setzen.

In die Erarbeitung des Schulprogramms der CSD werden alle am Schulleben Beteiligten - unsere Schüler, Mitarbeiter der Grund- und der Weiterführenden Schule, Eltern sowie Träger - eingebunden sein. Damit wird es einen für die gesamte Schulgemeinschaft Identität stiftenden und verbindlichen Charakter erhalten.

Die Entwicklung des Schulprogramms verfolgt zwei grundlegende Ziele: Einerseits wird das Programm in konzentrierter Form das individuelle Konzept unserer Christlichen Schulen widerspiegeln und repräsentieren. Und andererseits soll es als klar strukturiertes und zukunftsweisendes Arbeits- und Evaluationsinstrument der kontinuierlichen Schulentwicklung dienen.

Wie wird das Schulprogramm aufgebaut sein?

Die endgültige Struktur des Schulprogramms wird sich erst im Rahmen der Erarbeitung, im regen Austausch aller Beteiligten verfestigen. Folgende Bestandteile sollten allerdings in keinem Schulprogramm fehlen:

  1. Konzeptionelle Besonderheiten und Leitbild der Schule
  2. Ausgangspunkt: Geschichte der Schule und Organisationsstrukturen, aktuelle Schulsituation sowie Begründung des Schulprogramms
  3. "Herz" des Schulprogramms:
    1. Konzeption und Profil der Schule: bestehende Angebote
    2. Ziele für die kommenden 3-5 Jahre
  4. Arbeits- und Zeitplan im Überblick
  5. Evaluationsmodi
  6. Bemerkungen zu Ressourcen, Verantwortlichen etc.

Welche Arbeitsfelder oder Qualitätsbereiche sollten in die Entwicklung des Schulprogramms einbezogen werden?

Auch hier wird sich erst in den Diskussionen zur Vorbereitung auf die Niederschrift des Schulprogramms in aller Deutlichkeit zeigen, welche Arbeitsfelder aufgrund der bisherigen intensiven Konzeptionsarbeit bereits gut bestellt sind und welche in den kommenden Jahren primär weiterentwickelt werden müssen.

Reflektieren sollten wir auf alle Fälle den aktuellen Stand und Perspektiven folgender Bereiche:

  1. Unterrichtskonzeption und dessen Umsetzung im Schulalltag
  2. Bildungs- und Erziehungskonzept und dessen Umsetzung
  3. Aspekte der Schulorganisation (u.a. Schuleingang, Jahrgangsmischung, Übergang von der GS zu weiterführenden Schulen, Tagesstruktur)
  4. Schulkultur und Schulleben, einschließlich der religiösen Dimensionen
  5. Schüler- und Elternmitwirkung
  6. Schulleitung
  7. Personalentwicklung und Kooperationen sowie Fortbildungskonzept
  8. Kooperation mit außerschulischen Partnern
  9. Förderverein und Ausschuss zur Öffentlichkeitsarbeit
  10. Konzept zur Berufs- und Studienorientierung.

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Welchen Zeitrahmen setzen wir uns für die Erarbeitung des Schulprogramms?

  • Bis 2. November 2011:
    • Informationen an Schülerrat, Elternsprecher und Vorbereitung in den Dienstberatungen der Kollegien der Grund- und Weiterführenden Schule
    • Festlegen der Arbeitsfelder und notwendiger Unterpunkte
    • Zusammenstellung entsprechender Arbeitsgruppen
      Verantwortung: sogenannte Steuergruppe (Schul- und Hortleitungen sowie je ein bis zwei Kollegen pro GS und WFS)
  • 17./18. November: Klausurtagung, Pirna-Liebethal
    • 17. November Vormittag:
      • Plenum: Motive und Ziele eines gemeinsamen Schulprogramms
      • in Arbeitsgruppen: Evaluation der Ausgangslage
    • 17. November Nachmittag / Abend:
      • in Arbeitsgruppen: Ziele setzen, Prioritäten festlegen, Termine definieren (Stichpunkte)
      • Entwürfe gehen an die Steuergruppe, Rückmeldung an die Arbeitsgruppen
    • 18. November Vormittag:
      • in Arbeitsgruppen: Texte (je etwa eine A4-Seite) verfassen
    • 18. November Nachmittag:
      • mit Spiegelgruppen: Präsentation, Kritik, Überarbeitung
      • Ausblick und Abschluss (Steuergruppe; Geschäftsführung / Vorstand)
  • Bis 1. März 2012:
    • 1. Redaktionelle Überarbeitung (Verantwortung: Redaktionsteam: Spezialisten Sprache, Layout, IT) und Vorwort (Steuergruppe)
  • Bis Ostern 2012:
    • Ausstellung der einzelnen Teile des Schulprogramms, Feedback- Möglichkeiten
  • Bis zum Sommerfest 2012:
    • 2. Redaktion und Abschluss
  • Zum Sommerfest 2012
    • Feier des Schulprogramms

Danksagung

Projektbeschreibung:
Dr. Marion Oswald, Schulleitungsteam der CSD Mittelschule / Gymnasium

Großer Dank gilt an dieser Stelle Prof. Dr. Hansrudolf Lanker (Bern), der uns das nötige "Rüstzeug" auf den Weg der Schulprogrammentwicklung mitgab!