Ortsbeiratssitzung zur Schulnetzplanung am 07.12.2011

In der Orstbeiratssitzung des Ortsamtes Leuben am 07.12.2011 wurde Entwurf der Fortschreibung des Schulnetzplanes behandelt. Nach Vorstellung der für den Grundschulbezirk Leuben maßgeblichen Passagen durch einen Mitarbeiter des Schulverwaltungsamtes stellte Dirk Heuschkel  die Position des Christlichen Schulvereins  vor. Dabei wurden folgende Fakten hervorgehoben:

  • in der Christlichen Schule Zschachwitz lernen mehrheitlich Kinder aus dem Grundschulbezirk Leuben
  • im Grundschulbezirk ist keine alternativer Standort für die CS bekannt
  • Grundschüler folgen nicht einer abwandernden Schule, der Bedarf  an Schulplätzen bleibt im Grunschulbezirk konstant

Die Schulleiterin der 65. Grundschule Frau Wagner schilderte anschließend die vergangene und aktuelle Nachfrage nach Plätzen. Nach 110 Anmeldungen im Vorjahr sind für das kommende Schuljahr 95 Anmeldungen bei maximal 56 Plätzen abgegeben worden. Davon sind  ca. 50 Anmeldungen aus dem direktem Einzugsgebiet der 65. Grundschule (alter Schulbezirk der 65.). Die Klassenstärke beträgt derzeit 28.

Im Oktober wurden die Prognosen für die zu erwartenden  Schülerzahlen im Gesamtraum der Landeshaupstadt nochmals nach oben korrigiert. Das Schulverwaltungsamt hat diese Zahlen jedoch noch nicht für die einzelnen Schulbezirke herunterbrechen und einarbeiten können. Ortsamtsleiter Lämmerhirt stellte daraufhin die Zahlen der im Orstamt Leuben gemeldeten Eins- bis Fünfjahrigen vor.  Unter Ausklammerung von Wanderungsbewegungen sind danach für das Orstamt Leuben in den nächsten 6 Jahren lediglich Schwankungen von ± 30 Schulanfängern zu erwarten, die von der Gesamtheit der Schulen im Grundschulbezirk aufgefangen werden können.

Petra Schütze unterstrich  die Orstverankerung der Christlichen Schule in durch die beiden Zschachwitzer Kirchgemeinden.

Nach zweistündiger Diskussion wurde der Vorschlag von Orstbeirat Dr. Olbricht mehrheitlich angenommen, die Passage im Schulnetzplanentwurf zum alternativen Standort der CS zu streichen und eine Erhöhung der Zügigkeit auf 2,5 von 65. und 92. Grundschule sowie falls erforderlich auf 4 Züge der 93. Grundschule vorzuschlagen.

Die Schulleiterin der 65. Grundschule betonte, dass die Angabe im Schulnetzplan von 10 Klassenräumen am Standort 65. GS falsch sei und nur 8 Klassenzimmer zu Verfügung stünden und damit eine Aufnahme eines 3. Zuges aller zwei Jahre nicht möglich sei.